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Äußere Neustadt

Bild äußere Neustadt

Jener Teil der Neustadt, der außerhalb der Stadtmauern des ehemaligen Altendresden lag, trägt heute den Namen Äußere Neustadt. Das ehemalige Waldgebiet gelangte Anfang des 18. Jahrhunderts in den Besitz der Stadt und wurde zur Bebauung freigegeben, erlebte aber seinen wirtschaftlichen Aufschwung erst ab dem 19. Jahrhundert mit den ersten Betrieben – einer Alaunfluss-Siederei, einer Gießerei und der Chokolade- und Cichorienfabrik Jordan & Timaeus. Zu den ältesten Bebauungen zählen neben den ersten Straßen, wie der Louisenstraße, der Alaunstraße und der Böhmischen Straße auch der älteste jüdische Friedhof Sachsens von 1751. Bekannt ist die Äußere Neustadt heute als das Szeneviertel Dresdens. Eine Vielzahl von Kneipen und Cafés, Clubs, Kinos, Ateliers und Kleinkunstbühnen lassen ein für Dresden unvergleichliches Flair aus kultureller Vielfalt entstehen. Sehenswert ist das Gründerzeitviertel auch wegen seiner engen Gassen und restaurierten Häusern, die einen reizvollen Kontrast zu den verschiedensten Kneipen und Geschäften bilden. Heute gehört die die Äußere Neustadt zu den attraktivsten Wohnlagen Dresdens, was die wilden Jahre, deren alte Geschichten noch immer den Charakter der Neustadt prägen, langsam in den Hintergrund treten lässt. Um die alten Zeiten jedes Jahr gebührend wiederzubeleben, findet seit 1990 die Bunte Republik Neustadt als größtes ostdeutsches Stadtteilfest statt.